Was sind Remixes und Mashups? Warum stehen sie im Konflikt mit dem Urheberrecht? Ist wirklich alles ein Remix? Und was hat das mit geistigem Eigentum, Originalität und dem Begriff des Autors zu tun? Mehr darüber im Radio-Feature </pasted> .

Optimiert für die Betrachtung auf dem iPad (ab iPad/Safari 5.0) und modernen Android-Tablets sowie den Browsern Firefox, Safari und Chrome und dem Internet Explorer ab Version 9.


Die nächsten Sendetermine

 

</pasted> wird am 26.2.2014 um 22 Uhr auf MDR Figaro und um 22:04 Uhr auf kulturradio vom rbb gesendet.


FAQ

 

Wie benutze ich den </pasted>-Player?

 

Just Play! Oder, um es etwas komplizierter zu machen: es gibt zwei Arten, mit dem </pasted>-Player umzugehen. Wenn dich vor allem das Feature interessiert, dann kannst du einfach oben auf "Play" drücken und das Feature wird in ganzer Länge gespielt, während synchron die Seiten mit den dazugehörigen Texten weiterblättern. Du solltest nur in deinem Browser das Fenster mit dem Player offen halten und kein weiteres Tab öffnen, dadurch wird die automatische Wiedergabe nach einer Weile unterbrochen. Leider gibt es auf Tablets nicht die Möglichkeit, das Feature über alle Kapitel hinweg im Autoplay zu hören. Das liegt an Einschränkungen unter HTML-5, hier musst du bei jedem Kapitel erneut auf "Play" drücken. Die andere Art, mit dem </pasted>-Player umzugehen, besteht darin, ihn einfach wie ein Blog mit zusätzlichen Audioinhalten zu betrachten. Das Feature ist in 7 Kapitel gegliedert, die sich jeweils einem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln annähern. Die Themen der Kapitel werden oben neben </pasted> angezeigt ("über..."). Die Inhalte der Kapitel kannst du am besten über die kleinen Info-Boxen in den Audio-Blöcken navigieren, der Ton läuft weiter und du kannst unabhängig davon die einzelnen Texte lesen, verlinken oder in sozialen Netzwerken teilen. Mit den kleinen Play-Buttons in den Audio-Blöcken kannst du auch individuell die einzelnen Teile des Features anspielen. Darunter lässt sich das automatische Weiterblättern der Texte ein- und ausschalten. Klingt komplizierter als es tatsächlich ist... Für den einfachen Quereinstieg in die einzelnen Themen gibt es auf dieser Seite auch eine Liste mit den wichtigsten "Quick Links".

 

Warum gibt es keine Kommentar-Funktion? Warum keine Smartphone-App? Und überhaupt: warum dieses ganze chichi, wenn ich doch eigentlich nur ein Feature hören möchte?

 

Sorry, wir hätten narürlich auch gerne das Alle-sind-glücklich-Paket geschnürt, aber diese Seite ist ein Experiment. Wir wollen das Hörspiel und Radio-Feature vernetzen und seine Einzelbestandteile verlinkbar machen. Dafür musste erst ein Interface erfunden werden. Ob akustische Erzählungen und Texte im Netz nebeneinander koexistieren und sich gegenseitig befruchten können, ist eine offene Frage. Diese Seite ist ein erster Vorschlag. Dafür haben wir von Deutschlandradio Kultur ein kleines Budget erhalten, mit dem wir diese Seite gestrickt haben. Mit den üblichen Selbstausbeutungen und zeitlichen Verzägerungen. Nicht alle Ideen ließen sich verwirklichen. Auf unseren Facebook- und Twitter-Seiten könnt ihr gerne kommentieren. Auf dem Smartphone ist der Player in der Tat schwer zu navigieren, dafür funktioniert er auf dem Tablet nach unserer Meinung umso besser. Mobilen Anwendungen gehören die Zukunft. Das Hörspiel und Feature muss sich dieser Herausforderung stellen und nach Wegen suchen, akustische Erzählungen auf mobilen Geräten zeitgemäß darzubieten. Wir freuen uns auf euer Feedback! Falls Interesse besteht, den Player samt CMS für ein eigenes Hörspiel zu nutzen, sprecht uns gerne an.

 

Wer steckt eigentlich hinter </pasted> und den ominösen Bloggern?

 

Das Feature und die Texte dieser Seite stammen von Andreas Bick. Das Webdesign und die Programmierung des Players hat Sebastian Hilger von 7talents verwirklicht. Ingo Kottkamp von Deutschlandradio Kultur betreute das Projekt als zuständiger Feature-Redakteur. Die ersten Ideen für das Feature entstanden im Jahr 2010, lange bevor die Urheberrechtsdebatte Anfang 2012 durch die ACTA-Proteste zum Mainstream-Thema wurde. Danach überschlugen sich die Ereignisse (Sven-Regener-Rant, Wahlerfolge der Piratenpartei, Urheber-Appelle, Anti-GEMA-Proteste usw.). Schnell wurde klar, dass die aufgeheizte Atmosphäre der Debatte sich auch im Feature widerspiegeln muss. Mit den anonymen Bloggern Der Musikpartisane und Mashpussy fanden sich zwei Positionen, die wie geschaffen waren, um am Beispiel von transformativen Werken, also Mashups und Remixes, zu zeigen, welche ästhetischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Verwicklungen allein in diesem Teilbereich der Debatte stecken. Die Radio-Sendung, diese Webseite und die beiden Blogger und deren textliche und akustische Spuren im Netz bilden gemeinsam eine Form des transmedialen Storytellings, über die Andreas Bick in einem langen Essay zum vernetzten Hörspiel geschrieben und welches er beim "Radio Zukunft, Festival für Audiokunst" in der Berliner Akademie der Künste im März 2013 vorgestellt hat.